Die Amerikanerin Suzy Yehl setzte 1983 in Chicago die ersten Schritte, Kinder bei der Bewältigung ihrer Trennungs- und Trauererlebnisse zu helfen. Selbst geschieden und Mutter von drei Söhnen wurde ihr bewusst, dass Kinder eine Trennung ebenso schmerzhaft erleben wie Erwachsene. Mit dem einen Unterschied: Die Erwachsenen hatten die Möglichkeit sich in Selbsthilfegruppen auszutauschen, während die Kinder dies nicht tun konnten.
Um auch den Kindern eine Unterstützung zu geben, rief sie die ersten RAINBOWS-Gruppen ins Leben.
1991 wurden die RAINBOWS-Idee vom Jesuitenpater Rudi Kutschera nach Wien gebracht und das amerikanische Konzept für österreichische Verhältnisse adaptiert. Die ersten RAINBOWS-Gruppen starteten im Herbst 1991 in Graz, Leoben und Wien, 16 Kindern konnten damals Unterstützung und Begleitung in ihrer schwierigen Lebenssituation erfahren.
RAINBOWS gibt es in Amerika, Asien, Australien und in einigen Ländern Europas.
In Österreich gibt es RAINBOWS seit 1991. Von 1991 bis 2009 wurden insgesamt über 13.000 Kinder in RAINBOWS-Gruppen unterstützt.
- RAINBOWS ist der einzige Verein bundesweit tätige Verein (Tirol bis Burgenland), der Kinder und Jugendliche nach Trennung/Scheidung oder Tod betreut.
- Im Schnitt gibt es pro Jahr 250 RAINBOWS-Gruppen in Österreich. RAINBOWS Österreich hat 16 hauptberufliche und 150 freiberufliche MitarbeiterInnen (GruppenleiterInnen).
- Der Sitz des österreichischen Bundesvereins ist in Graz.
